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Amigas ist ein Netzwerk von lesbischen Unternehmerinnen, Selbständigen und Freiberuflerinnen in NRW. Das Netzwerk wurde 1996 gegründet und verfügt über Regionalgruppen in Köln, Düsseldorf, Münster und der Eifel.
Die Amigas treffen sich regelmäßig zu Vereinstreffen, Klüngeltafeln und sie brunchen zusammen. Je nach Bedarf und Interesse halten sie Workshops und Veranstaltungen oder nehmen an Messen teil. Die Termine findet Ihr auf amigas.de, Veranstaltungshinweise werden aber von den gayBC-Mitgliedern unter den Amigas in unserem Veranstaltungsforum bekannt gegeben.
Auf der Website findet Ihr auch ein umfangreiches, nach zehn Kategorien gegliedertes Branchenbuch. Die Seite wird übrigens gerade neu gestaltet und inhaltlich überarbeitet, spätestens im Sommer 2008 erscheint sie dann in neuer Optik.
Die Amigas freuen sich über lesbische Unternehmerinnen, die das Netzwerk mit ihren Erfahrungen und ihrer Persönlichkeit bereichern.
Interview
Cornelia von den Amigas hat blitzschnell noch einige Fragen von uns beantwortet:
Es gibt die Amigas und die Wirtschaftsweiber, stehen Eure Angebote im Wettbewerb zueinander?
Wir stehen nicht im Wettbewerb mit den Wirtschaftsweibern. Wir sprechen einfach unterschiedliche Frauen an. Wir sind thematisch auf Selbständige und Freiberuflerinnen konzentriert. Die Wirtschaftsweiber sind überwiegend Angestellte - da entstehen einfach andere Themen / Wünsche / Probleme.
Ihr veranstaltet “Klüngelabende”. Was bedeutet dieser Begriff?
Der kölsche Klüngel ist doch über die Grenzen der Stadt ein bekannter Begriff. Und so vernetzen wir uns an diesen Abenden. Wir lernen uns in lockerer Umgebung kennen, berichten aus unseren Branchen und von unseren Themen. Dabei entstehen neue Verbindungen untereinander und auch Geschäfte werden angebahnt.
Auf Eurer Website heißt es: “Amigas engagieren sich für die beruflichen und politischen Interessen von Lesben”. Was macht Ihr da ganz konkret?
Wir veranstalten öffentliche Lesungen, Filmabende, Podiumsdiskussionen. Wir sind auf Messen und Netzwerkveranstaltungen mit einem Stand vertreten, engagieren uns in der Szene. Wir stehen für lesbische Kompetenz und entwickeln eine lesbische Unternehmenskultur. Mit unserer Veranstaltungsreihe öffnen wir anderen den Weg in die Öffentlichkeit: In “Lesbische Kompetenz. Lebensstrategien lesbischer Unternehmerinnen” stellen wir Unternehmerinnen verschiedenster couleur vor: Jung und Alt – Religiös und philosophisch geprägt – Einzelkämpferinnen und Arbeitgeberinnen – Handwerklich, medizinisch, technisch Begabte – Aus Ost und West sortiert von Nord nach Süd…
Die Broschüre ist als ergänzende Dokumentation zu unserer NRW-weiten Veranstaltungsreihe gedacht. Sie ist kostenlos erhältlich gegen Übersendung    eines adressierten und frankierten Rückumschlags (85 Cent, DIN A5)
Sprichst Du als Mitglied der Amigas oder hast Du eine besondere Funktion im Verein?
Mitfrau bin ich bei den Amigas seit 4 Jahren, zwischenzeitlich habe ich die Funktion der Koordinatorin innerhalb des Vereins übernommen. Aktuell bin ich im Vorstand der Amigas, zusammen mit Sigrid Titze und Hiltrud Enders.
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Tags: Amigas, Interview
ich habe eine gewisse Neigung zu Statistiken. Eigentlich ein Wunder, dass es über vier Jahre gedauert hat, bis ich mal auf die Idee gekommen bin, die Entwicklung der Mitgliederzahl von gayBC grafisch darzustellen.
Hier ist sie, die Kurve (für ein klareres Bild bitte auf die Grafik klicken):
Wahrscheinlich fragt Ihr Euch auch, was Anfang 2005 passiert ist, als das Mitgliederwachstum regelrecht explodiert ist, nur um dann anschließend wieder abzuflachen. Vermutlich hat es damit zu tun, dass unsere Gruppe zunächst in der Liste der XING-Gruppen wie jede andere (offene Gruppe) problemlos zu finden war, um dann nach einer Programmänderung plötzlich spurlos zu verschwinden.
Seit Anfang 2008 ist gayBC war wieder in der Liste zu finden, dann vor einigen Wochen wieder nicht, in den letzten Tagen aber schon wieder. Ich vermute, dass das die ausschlaggebenden Einflüsse auf die Entwicklung der Mitgliederzahlen waren. ich werde mal in den Foren stöbern, ob meine Vermutung richtig ist und unser Listing wirklich Anfang 2005 verschwunden ist.
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Tags: gayBC
Keine Sorge, dies ist nicht unser neues Logo - obwohl, wer weiß, vielleicht würde es sogar viele Fans finden:
Die Abbildung erscheint vielmehr, wenn man bei Google “gayBC” eingibt und auf den (zur Zeit noch ;)) ersten angebotenen Link klickt. Sehr viel mehr erscheint nicht - außer schwarzer Farbe (oder gibt es doch irgendwo einen versteckten Link, der weiterführt?).
Die Seite heißt gaybc.com und gehört dem GAYBC Radio Network. BC steht in diesem Fall also nicht für Business Club, sondern für Broadcasting. Ich habe mir unsere amerikanische Schwester-Website mal genauer angeschaut.
Das gayBC Radio Network bezeichnet sich selbst selbstbewusst als “the first name in glbt talk radio”. Also nichts für Musikinteressierte. Es gibt ein Archiv mit Sendungen, die im Zeitraum von 11. Juni bis 2. August 2007 aufgezeichnet wurden. Ich höre mir gerade eine Sendung an - sie wird gerade durch (ziemlich viel) Werbung unterbrochen.
Gegründet wurde der Radio schon 1997 von John McMullan. Ob es noch aktiv ist, konnte ich nicht feststellen, ich konnte auch nicht alle angebotenen Streams zum Laufen kriegen. Möglicherweise haben wir es ja mit einer Art Ruine im Internet zu tun, der man immer noch zuhören kann. Habe mal eine Mail hingeschickt und angefragt.
Nachdem ich den Werbeblock hinter mir habe, geht es jetzt übrigens gerade um Allerergien. Der Radiomoderator interviewt gerade einen Arzt (seinen eigenen, habe ich das richtig verstanden?) zum Thema Allergien.
Ich schalte dann mal um…
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Tags: gaybC Radio
Endlich mal richtig Traffic
Mark hat heute im gayBC-Newsletter erstmals über den Blog berichtet und gerade schnellen die Zugriffszahlen in ungeahnte Höhen. Ein herzliches Willkommen an alle, die den Blog zum ersten mal anschauen.
Schaut Euch bitte in Ruhe um und gebt am Ende des jeweiligen Beitrags einen Kommentar ab, wenn Ihr Lust habt.
UPDATE: Wir hatten am 17.4. sogar über 500 Zugriffe - ich verzichte darauf die Grafik zu aktualisieren - ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer Schritt für uns…
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Tags: gayBC
And the winner is…
seit Sonntag ist die Logo-Umfrage abgeschlossen und wir möchten Euch nun die Ergebnisse bekannt geben.
Zur Info vorab: Die beiden möglichen Varianten pro Logo haben wir jeweils zusammengefasst. Es haben insgesamt 952 Leute abgestimmt, was einer Beteiligung von immerhin knapp 30 Prozent entspricht.
1. Platz: Logo 2 (business crowd) mit 57,8 % (es ist bereits im Forum hochgeladen)
2. Platz: Logo 1 (die comic-/pixelartigen Männlein und Weiblein) mit 24,8 %
3. Platz: Logo 3 (Wappen) mit 17,4 %
Wer sich alle Entwürfe noch einmal ansehen möchte, findet sie hier. Somit hat übrigens der Favorit von Andreas am wenigsten Stimmen eingeheimst. Gut dass wir gewählt haben!
(Ergänzung: Sophie’s Favorit war das Logo, das auf dem 2. Platz gelandet ist. Mark hatte von Anfang an auf den jetzigen Gewinner gesetzt.)
Interessant war, dass vom Start der Umfrage bis zum Schluss die Verteilung der Favoriten weitestgehend gleich blieb. Das Siegerlogo hielt die ganze Zeit über zwischen 55 und 63 % der Stimmen.
Wie den meisten von Euch bekannt ist, gab es zum Start der Umfrage einige Diskussionen darüber, ob und wie das Logo geändert werden soll. Wir möchten Euch jedoch bitten, das neue Logo einfach mal einige Zeit auf Euch wirken zu lassen und ihm eine Chance zu geben.
Wir versprechen Euch, bei Bedarf in ein paar Monaten eine Umfrage zu starten, ob das alte Logo zurückgewünscht wird bzw. das aktuelle um regenbogöse/pinke Elemente ergänzt werden sollte. Noch ein Hinweis zum Namen an sich: bitte beachtet, dass eine Namensänderung in Richtung XING (XingPink / gayXING usw.) aus namensrechtlichen Gründen nicht möglich ist (die Frage kommt nämlich immer wieder auf).
(Autor: Mark)
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Tags: Logo
Vor kurzem hat mich die Süddeutsche Zeitung zum Thema Networking-Strategien interviewt:
- Wer sich als besonders guter “Networker” darstellt, gilt leicht als Karrierist. Was bedeutet Networking?
- Wie wichtig ist Networking?
- Welche aktuellen Formen von Networking gibt es?
- Worauf sollte man beim Networking achten?
- Viele Karriereberater empfehlen, dass man strategisch vorgehen soll. Was halten Sie davon?
Die Antworten findet Ihr auf www.sueddeutsche.de/jobkarriere/artikel/618/167138/
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Tags: Networking
GayRomeo-User auf der Couch
Ich freue mich für GayBC den ein oder anderen interessanten Aspekt zum Thema “Online Dating” näher beleuchten zu dürfen. Gleich zum Einstieg hier ein Interview mit dem Diplom Psychologen Arnd Bächler. Weitere nützliche Tipps für Kontaktbörsen findet ihr in meinem Blog Gay Dating Tricks.
Dem wollte ich näher auf den Grund gehen und rief daraufhin Diplom-Psychologe Arnd Bächler (siehe Polylux Video) an. Herr Bächler arbeitet für die Schwulenberatung Berlin. Diese Beratungsstelle bietet kostenlos und anonym ihre Dienste an. Weitere Informationen sind zu finden unter SchwulenBeratungBerlin.de.
Stefan:
Lieber Arnd, es gab einmal einen Beitrag bei Polylux, wo der Anschein erweckt wird, dass Selbsthilfegruppen für GayRomeo bzw. GayRomeo-Süchtige existieren. Stimmt das? Bietet ihr solche Gruppen an?
Arnd:
Ich habe noch nichts von GayRomeo-Selbsthilfegruppen gehört. Im Polylux Beitrag sollte rüberkommen, dass dieses Thema in unseren Gruppen regelmäßig besprochen wird und dass man mit uns darüber reden kann. Aber es gibt keine spezielle GayRomeo-Suchtgruppe bei uns. Wir hatten zum Beispiel einmal einen Gruppenabend zum Thema GayRomeo, der gut besucht war. Das war jedoch eine einmalige Veranstaltung. Ich denke, GayRomeo ist ein Querschnittsthema, das in allen Gruppen vorkommt. Denn in allen diesen Gruppen geht es ja auch um Kontakt und Leute kennen lernen.
Im DeutschlandRadio wurde berichtet, dass ein Klient zu dir kam weil er sich im Chat in einen anderen Mann verliebt hat. Mit welchen Problemen kommen denn Klienten generell zu dir?
Sie erzählen mir einfach, was sie so erleben: Klagen, dass im virtuellen Leben viel gelogen, betrogen und verletzt wird. Da erfährt man eben Enttäuschungen, wie auch im richtigen Leben.
Manchmal hört man Schlagworte wie RomeoSucht. Kann man schon von GayRomeo-Sucht sprechen?
Auf jeden Fall. Es gibt Leute, die dort jeden Tag viele Stunden verbringen. Bezeichnend bei einer Sucht ist, wenn man sein Leben nicht mehr auf die Reihe bekommt, weil man nicht mehr schlafen, an nichts anderes mehr denken kann, nicht mehr in Ruhe arbeiten kann und vereinsamt.
Ist GayRomeo wirklich so tiefgreifend? Wenn man nun von GayRomeo-Sucht sprechen kann, was ist das dann genau? Ist es mehr Sexsucht, Internetsucht oder etwas völlig neues?
Ich würde es Internetsucht nennen. Sexsucht gibt es aber auch. Das ist, wenn man jeden Tag Sex braucht, nie genug hat und nie befriedigt ist. Es ist eine Flucht vor seinem Leben - die Betroffenen schaden sich dadurch gesundheitlich, materiell und psychisch.
GayRomeo ist nun mal sehr verlockend, fast wie ein Versandhauskatalog. Du kannst da Wünsche aussprechen und dir Leute suchen, die dazu passen. Du erfährst viel - das Ganze ist halt spannend und vielversprechend. Manche können davon nicht genug kriegen bzw. das richtige Maß finden. Es ist allerdings dann ein großes Problem , wenn die Kontakte nur virtuell bleiben, man nicht den Weg ins wirkliche Leben schafft.
Ist dies auch das größte Problem, dass dir im Umgang mit deinen Klienten begegnet?
Nein, das sind mehrere Probleme: Zum einen wie gesagt der fehlende Schritt in die Wirklichkeit, dann aber auch, dass es zu einer Beliebigkeit führt. Man kann jeden Tag neue Leute treffen.
Und dass einige gar keinen Wert mehr auf die Vertiefung der Kontakte legen, weil sie denken: „Ach, es gibt sicherlich noch etwas besseres, was noch schöner ist oder noch interessanter“.
Glaubst Du, GayRomeo könnte etwas besser machen, damit die GayRomeo-Sucht abgebaut würde?
Ich finde, dass GayRomeo ganz viel Positives leistet. Denn es bieten auch Hilfen an, wie zum Beispiel Beratung zu Safer-Sex. Andererseits gibt es aber auch ein paar Funktionen, die Suchtpotential haben: Zum Beispiel die Besucherliste, die nur eine kurze Zeit gilt. Es macht abhängig, jeden Tag da reinzugucken.
Eine abschließende Frage: Deine persönliche Meinung zu GayRomeo?
Ich finde, GayRomeo hat Chancen und Risiken. Man sollte das Beste daraus machen. Ich verteufele GayRomeo nicht. Das will ich deutlich sagen. Denn das Internet hat für mache Leute auch richtige Vorteile, zum Beispiel für Leute, die sehr schüchtern sind oder hart arbeiten müssen. Für sie ist es praktisch, daheim am PC Kontakte knüpfen zu können. Im Endeffekt sind virtuell die gleichen Leute unterwegs, wie auch im wirklichen Leben. Es gibt nette und doofe Leute. Ich denke, es kommt auf einen Selbst an, was man daraus macht.
Ich danke dir vielmals für das Gespräch.
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Tags: gayRomeo, ga
What’s the big deal about blogs?
In der gayBC-Community gibt es viele, die schon viel von Blogs gehört haben, aber nicht so genau wissen, was eigentlich der Unterschied zu einer normalen Website ist. Das folgende Video (englisch) erklärt dies sehr anschaulich anhand von Papierclips.
Auch so ein Vorteil von Blogs: Inklusive Lesen der Anleitung hat es knapp eine Minute gedauert, mein erstes Video online zu bringen…
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Tags: Blog
Die “Schwulen Juristen” sind ein Freundeskreis, der seit 1981 im Frühjahr und im Herbst jeweils ein Wochenende lang im Waldschlösschen bei Göttingen zusammenkommt. Dort diskutieren sie über Rechtsfragen, die man an sie herangetragen hat, entwerfen Stellungnahmen und Gesetzentwürfe und verabreden “Fühlungnahmen” oder Zusammenarbeit mit Gruppen, Organisationen, Verbänden und Politikern.
In dem Kreis sind alle juristischen Berufe vertreten: Studenten, Referendare, Rechtsanwälte, Staatsanwälte, Richter, Verwaltungs-, Wirtschafts- und Verbandsjuristen. Weitere Mitstreiter sind immer willkommen.
Bekannt sind die schwulen Juristen durch die von ihnen veröffentlichten Ratgeber: 1992 haben sie den Rechtsratgeber “Schwule im Recht” herausgegeben und waren auch maßgeblich beteiligt an dem im Jahre 2001 bei Nomos erschienen Handkommentar zum Lebenspartnerschaftsgesetz (Hrsg.: Manfred Bruns und Rainer; Kemper) sowie an dem “Ratgeber zum Lebenspartnerschaftsgesetz” des LSVD.
Der BASJ hat keine eigene Website, aber auf einer Unterseite des LSVD kann man die Termine für die nächsten Treffen im Waldschlösschen nachschauen und sich in eine Mailingliste eintragen. Außerdem pflegen sie dort eine Liste von Rechtsanwält(inn)en und Notar(inn)en sowie Steuerberater(innen). In diese Liste können sich alle RechtsanwältInnen und NotarInnen eintragen lassen, “die bereit sind, Lesben und Schwule vorurteilslos zu vertreten.”
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Tags: BASJ, schwule Juristen




