Auf gay-web.de habe ich den Hinweis auf eine interessante Umfrage gefunden:

Im Rahmen seiner Diplomarbeit untersucht Holger Kipp, Psychologiestudent aus Bochum förderliche bzw. schädigende Einflussfaktoren (z.B. Diskriminierungserleben) auf die Partnerschaftszufriedenheit schwuler Männer.

Er bittet um Eure Mithilfe: Sein Online-Fragebogen befindet sich auf der Homepage der Fakultät für Psychologie der Ruhr-Universität Bochum. Selbstverständlich werden die Angaben anonym erhoben und nur für seine Diplomarbeit verwendet.

Die Ergebnisse sind im Sommer 2008 auf der Homepage der Fakultät einzusehen.

Wichtig: Die Umfrage richtet sich nur an schwule oder bisexuelle Männer, die sich seit mindestens 6 Monaten in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung befinden.

Zur Umfrage geht es hier.

Ich habe gleich mal mitgemacht. Da ich selbst mit LMU/TU München große Befragungen durchführe, habe ich ein wenig Erfahrung mit dem Fragebogendesign und ich fand es in diesem Fall sehr gelungen. Man kann den Fragebogen schnell ausfüllen und es kommt wahrscheinlich auch ein sehr interessantes Ergebnis heraus.

Neben Fragen zur Beziehung werden solche zur eigenen Offenheit und zur Einschätzung gegenüber der Offenheit/Nichtdiskriminierung durch die Gesellschaft gestellt.

Einzige Kritikpunkte: Bei der länge der Partnerschaft kann man maximal 100 Monate eintragen. (Trauen Sie uns nicht mehr zu?) Einige andere Fragen gehen davon aus, dass man Student oder Arbeitnehmer ist. Wo Fragen nicht angemessen beantwortet werden können, kann man sie aber einfach unbeantwortet lassen.

Ich habe Holger Kipp gefragt, ob er bereit ist, die Ergebnisse für uns hier auf der Seite kurz zusammenzufassen, wenn die Arbeit im Sommer 2008 fertig ist. Bin gespannt!

Hier seine Antwort, die mich gerade erreicht hat:

Bei Frage 10 habe ich leider diese Voreinstellung nicht herausgenommen. Nachdem die Erhebung bereits begonnen hatte, konnte ich das nicht mehr ändern.

Diese Frage bleibt ausserdem schwierig, denn die Untersuchungsteilnehmer, haben oft ihre zweitlängste Beziehung angegeben, obwohl ihre derzeitige eigentlich die längste ist.

Mal sehen, ob diese Frage überhaupt in die Auswertung einfließen wird. (…)

Wichtig ist zu beachten, dass die wahrgenommene Diskriminierung der Unterschungsteilnehmer erfasst wird.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung!



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