
Die feuerwehr-gays sprechen schwule und lesbische Feuerwehrleute an. Eine besondere Zielgruppe sind dabei Jugendfeuerwehren, denn dort gibt es viele jüngere Kollegen, denen eine Hilfestellung beim Coming-out geboten werden soll. (Oftmals treten Jugendliche mit 10-12 Jahre in die Jugendfeuerwehr ein.) Explizit angesprochen werden auch hetereosexuelle Feuerwehrleute und Vorgesetzte, die sich informieren wollen, wie sie sich gegenüber schwulen und lesbischen Kollegen verhalten sollen. Regionalgruppen treffen sich regelmäßig in Hannover, Nürnberg, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart und Berlin, es gibt jedoch Ansprechpartner in jedem Bundesland.
Die Geschichte der feuerwehr-gays begann 1998, also vor zehn Jahren. Zwei Jugendfeuerwehrleute, Tom und Harald, kannten sich schon mehrere Jahre – erkannten aber erst durch einen Zufall, dass sie beide schwul sind: Sie suchten das Internet systematisch nach anderen schwulen Feuerwehrleuten ab. Daraus entstand dann im Mai 2001 ein Verein. Bis dahin war das Thema Homosexualität bei der Feuerwehr zumeist kein Thema: „uns ist kein Fall von Homosexualität (…) bekannt“ hieß es damals von offizieller Seite.
Die feuerwehr-gays wollen diskriminierten Betroffenen Rückhalt geben und durch Öffentlichkeitsarbeit und Verbandsarbeit aufklären – mit einem besonderen Schwerpunkt bei den Jugendfeuerwehren und dem Coming-out. So gibt extra drei Ansprechpartner, die Jugendliche bei Fragen zu Ihrem Coming-Out kontaktieren können.
Mitgliedschaft: 25 Euro p.a. Auch Nicht-Mitglieder können sich auf der Webseite in eine Mailingliste eintragen.
Weitere Informationen und Kontaktaufnahme: http://www.feuerwehr-gays.de/
Filed under: Berufsverbände | Leave a Comment
Tags: Feuerwehr-gays, schwul-lesbische Berufsverbände

No Responses Yet to “feuerwehr-gays – Arbeitskreis schwuler Feuerwehrleute”