Vor längerer Zeit hatte ich schon einmal angefangen, Informationen über die wichtigsten schwul-lesbischen Berufsverbände zusammen zu stellen. Ich werde die Ergebnisse hier in loser Folge veröffentlichen und die Verbände um einige Zusatzinfos bitten.

Seit über zehn Jahren gibt es den schwul-lesbischen Journalistenverband. Er hat inzwischen etwa 200 Mitglieder und ist mit Regionalgruppen in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und München vertreten. Dem Netzwerk geht es nicht nur um die Rechte schwuler und lesbischer Journalisten (Dokumentation von Mißbrauchsfällen und Suche nach rechtlicher Unterstützung), sondern er setzt sich auch gegen homophobe und für eine faire und realitätsgetreue Berichterstattung über Schwule und Lesben ein. Ein Mittel hierzu ist der Felix-Rexhausen-JournalistInnen-Preis, den der BLSJ im Jahr 2008 zum elften Mal vergeben wird. Zudem werden Diskussionsforen und Weiterbildungsveranstaltungen organisiert.

Die Mitglieder repräsentieren viele bekannte Medien wie

  • Zeitungen, z.B. SZ, FAZ, taz, Die Zeit,Berliner Morgenpost, Berliner Zeitung, Tagesspiegel
  • Zeitschriften, z.B. Der Spiegel, Stern, TV Spielfilm, GEO, tip, Prinz
  • Radio, z.B. Deutsche Welle, Deutschlandfunk, WDR, NDR, Inforadio
  • TV, z.B. ARD aktuell, RTL, BR, WDR, NDR, Deutsche Welle TV
  • Special Interst, z.B. Computer BILD, Guter Rat
  • Fachzeitschriften, z.B. Deutsche Ärztezeitung
  • Intenet, z.B. AOL
  • schwulen Medien, z.B. Sergej, hinnerk, Our Munich

Mitgliedschaft: 50 Euro p.a., ermäßigt 30 Euro. Auch Nicht-Mitglieder können sich auf der Webseite in eine Mailingliste eintragen.

Weitere Informationen und Kontaktaufnahme: http://www.blsj.de/



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