Desperate Housewives in crisis?
Die letzten Tage waren im gayBC-Forum nicht gerade das reinste Vergnügen. Um so mehr freuten sich die schwulen Männer unter den Moderatoren auf den Mittwoch Abend auf Pro7. Die Dialoge der „Desperate Housewives“ sind einfach noch etwas geschliffener als die bösartigen Bemerkungen, die im Forum gelegentlich fallen. Dafür ist der Mord- und Totschlag im Film nicht nur verbaler Natur. Kurz und gut: Sowohl Mark und ich sind große Fans der Serie.
Um so schlimmer, wenn man die Ablenkung ganz dringend benötigt und dann kommt eine – zumindest in meinen Augen – derart schwache Folge. Wie Lynette ihre Mutter Stella los wird, fand ich irgendwie unrealistisch. Und Gabrielle kann bei mir zwar kaum etwas falsch machen, aber der der doppelte Bootstrip mit (bzw. ohne) Victor ließ mich auch etwas unbefriedigt zurück. Vielleicht lag meine Unzufriedenheit aber auch einfach daran, dass Bob und Lee dieses mal nicht vorkamen?
Ein weiteres Alarmzeichen: Unser Freund Rainer, der die letzten Staffeln immer schon vorab auf DVD kaufte, hat sich die letzte Folge erst gar nicht mehr angeschaut. Ich war fassungslos, als er neulich beim Brunchen wie nebenbei erzählte, die Serie sei jetzt uninteressant, weil zu überdreht.
Moment mal, wenn das zu überdreht ist, wieso hat er dann „Six feet under“ bis zum Ende angeschaut? Und die letzte Folge ca. 20 Mal auf Youtube wiedergegeben?
Was mich ein wenig beruhigt: Als wir ihn gestern abend getroffen haben, hat er sich die Handlung der verpassten Desperate Housewives-Folge bis ins kleinste Detail erzählen lassen…
Andreas
PS: Hatte ich gesagt, dass wir uns in gayBC nur über Politik und Soziales unterhalten? Hm, unter welche Kategorie ordne ich jetzt diesen Beitrag ein?
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Tags: Desperate Housewives, Six feet under

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